Wer schon einmal bei Kaufland einkaufen war, wird sich vielleicht auch schon darüber gewundert haben, dass vor Beginn des Kassiervorgangs vom Personal die mehrstellige Nummer des Einkaufswagens ins System eingetippt wird. Dem Kunden erschließt sich dieser Vorgang nicht - Zeit, beim Unternehmen nachzufragen. Hier die Antwort:
“Um sicherzustellen, dass kein Artikel vergessen wird, haben wir die Wagen-Nummer eingeführt. Dadurch schauen alle Kassiererinnen zu Beginn des Kassierablaufes auf die untere Ablage und registrieren ordnungsgemäß die dort abgestellte Ware. Diese Verfahrensweise hat sich in der Vergangenheit bewährt.”
(E-Mail-Antwort des Kundendienst-Centers vom 11.1.2012)
So wirklich einleuchtend ist diese Erklärung nicht - aber immerhin ein Beitrag zu neuen Blog-Kategorie “Unnützes Wissen”.
Am gestrigen Freitag war ich als Referent zum “Fachdialog Jugend” in Aschaffenburg eingeladen, um zur Situation verbandlicher Jugendarbeit im Kontext immer länger werdender Schul- und Unterrichtszeiten zu referieren.
Die Veranstaltung war sehr gut besucht, allerdings waren aus meiner Sicht zu wenige Jugendorganisationen vertreten. Auch hat die Kommunalpolitik, die auf gemeindlicher Ebene von den gesellschaftlichen und bildungspolitischen Veränderungen betroffen ist, gar nicht unter den Besuchern.
Dennoch war ein qualitativ hochwertiger Austausch zwischen den Systemen Schule und offener/ verbandlicher Jugendarbeit möglich. Der begonnene Dialog sollte unbedingt weitergeführt werden, um (wie es das KJHG verlangt) “zum Wohl junger Menschen partnerschaftlich zusammenzuarbeiten”.